BTG Tag 7 – noch mehr Sand und Plan durchzufahren


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198km 2732 hm

Shelter im Tal der Mücken war ok aber bei 100% Luftfeuchte gings bissl hart los. Nach dem Wunder eines Bäckers mitten in der Wildnis (Puddingteilchen und Mettsemmel) hab ich den Rest des Tages eigentlich ziemlich geil gerockt. Highlight war das endlos lange „Sand“ Segment, was mich letztes Jahr so fertig gemacht hat. Neue Fahrtechnik: Oberlenker, Rücken gestreckt, Arme anwinkeln, Kopf voraus. Wie Brad Pitt, wenn er morgens um 3 als dümmlicher General in „War Machine“ durchs Compound joggt. Dazu hohe Trittfrequenz und immer einen Gang niedriger als Reserve, wenn die fiesen Bremsbunker kommen.
Und wat soll isch sagen? Ich hab bei Strava auf diesem Segment die Krone geholt. Sand, mein neues Hobby. All Hail to the Gravelbike und WTB Nano mit wenig Druck.
Also ich hab meinen Frieden gefunden mit den Flachlandetappen. Ist halt ne ganz andere Nummer als Bergprojekte.
Nach einem Monster Einkauf (dünne Versorgungslage) bereit, die restlichen 250k durchzufahren. Viel Wasserverbrauch, 3 Liter in 2 Stunden. Ich nehme jede Gelegenheit mit und frage Leute sobald ich Häuser sehe.
In Reuterstadt Stavenhagen um halb 2 fällt allerdings der Hammer: Friedhof abgeschlossen, Keine Tanke, keine Menschen auf der Gass. Ich kann nicht weiter, die Zwangspause hat meine Entscheidungskraft gefressen. Ich nehme die harte Holzbank auf der Bushalte um nicht in völliges Ausschlafen zu verfallen. Trotzdem schlafe ich viel zu lange, bis ca halb 5.

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