BTG Tag 8 – fahr das Ding heim jetz ey


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182km 1637 hm

Geweckt von Nazilieder singenden betrunkenen Kids wache ich auf und bin froh, daß sie mich nicht gesehen haben, den stinkenden Gammler auf der Parkbank. Nächstes Mal penn ich wieder im Wald. Wasser leer, Kopf zerschossen, Beine steif. Daniel hinter mir hat fast aufgeholt. Ich finde einen Garten, wo ich durch dem Zaun durch Wasser zapfen kann. Danach gehts so gemischt, mal gut mal schlecht. Ich hab letzte Nacht schon alle 10 min. gezuckert und muss das grad so weiter machen. In meinem linken Feedbag befindet sich eine planetesimale Proto-Erde aus Fritt, Snickers, Haribo und Traubenzucker.
Dann ein nerviges Stück sinnlose Energievernichtung steil auf und ab an einer Seeküste. Die 1. Fähre kann ich nicht nehmen, zu früh. Also Ausweichroute, welche mich mindestens 1 Stunde kostet. Aber sie hat ne Tanke. Kaffee und neu eindecken. Danach ab ca. 8 Uhr hab ich wieder nen Lauf, der die restlichen 100 km hält.
Baller Baller mein neues Hobby: Flachlandbrettern über teils echt beschissene Wege. Panzerplatteee Panzerplatteee, Rüttelwaldboden, Kopfsteinstraße, Sand, Sand, Sand und Grobschotter… immer schön abwechselnd. Die Challenge ist, die immer am Stück vollstoff durchfahren.
Auf Rügen gehts dann grad so weiter, bis auf die Schlussetappe, da sind zu viele Familien unterwegs. Auch gut, mal runter zu kommen.
Im Ziel die Überraschung: Ich hab echt ein Jubelkommitee: Tilo, Stefan und Susanne.
Supercool, wie sie mich aufgenommen haben, ich durfte mit auf ihre Camper Stellfläche und die Campingdusche mitbenutzen, ich bekam Bier, wir waren Essen und haben sehr nett gequatscht. Das war nochmal ein echtes Highlight, wie sie mir über meinen Adrenalinkater geholfen haben.

Bin sehr zufrieden mit meiner Leistung.
Finish als 19. von ca. 100 in 7 Tagen 8 Stunden, fast um 2 Tage gegenüber dem Vorjahr verbessert, alles völlig ohne Hungerloch überstanden und auf 90% der Strecke sehr sehr gut Leistung gehabt. Viel viel gelernt!

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